Dietmar Craß und sein Team sind regelmäßig für die Stiftung Kinderchirurgie unterwegs. Erstmals ging es diesmal nach Kathmandu in Nepal.
Angeborene Fehlbildungen im Magen-Darm-Trakt lassen sich häufig problemlos operieren - geschieht das jedoch nicht, können sie schwerste Einschränkungen, Infektionen und Schmerzen mit sich bringen. Um Fälle wie diese kümmert sich der Tettnanger Arzt Dietmar Craß mit seinem Team regelmäßig bei seinen Auslandseinsätzen für die Stiftung Kinderchirurgie.
Denn was in Deutschland oft schon pränatal, also im Mutterleib, erkannt und dann gleich nach der Geburt operiert wird, ist in anderen Ländern längst nicht so leicht behandelbar.
Im März ging es für den Anästhesisten Dietmar Craß, seine Frau Carmen Craß und Melli Graf (beide Kinderkrankenschwestern) nach Nepal.
Es war der erste Einsatz für die drei in Asien, nachdem das Team der Stiftung in den vergangenen Jahren in Afrika, in Äthiopien und Guinea-Bissau, unterwegs war. Craß war in der Vergangenheit unter anderem als Chefarzt an der Klinik Tettnang sowie am Klinikum Friedrichshafen tätig und betreibt eine eigene Anästhesie-Praxis.
